André Kostolany – Die Kunst, über Geld nachzud…

Vermächtnis und praktischer Ratgeber zugleich – Frankfurter Allgemeine Zeitung über André Kostolany

André Kostolany

Über "Die Kunst, über Geld nachzudenken" André Kostolany

Autor: André Kostolany geb. 1906 in Ungarn

Verlag: Ullstein

Erscheinungsdatum: 1. Auflage April 2015

Seitenanzahl: 237 Seiten

Preis: 11,99 € 

Zusammenfassung

André Kostolany’s dreizehntes und demzufolge sein letztes Buch, schrieb er kurz vor seinem Tod zur Jahrhundertwende 1999. „Erwarten Sie keine Tipps„, pflegte er viele seiner Vorträge zu beginnen, stattdessen gab er den Zuhörern Ratschläge aus seinen mehr als 70 Jahren Börsenerfahrung mit auf den Weg. Der bis über seinen Tod hinaus noch mit höchstem Wahrheitsgehalt versehener Ratschlag ist, sich Schlaftabletten zu kaufen, diese einzunehmen, sein Geld an der Börse anzulegen und ein paar Jahre zu schlafen. 

Mitunter sind größere Abhandlungsgebiete des Buches:

Die Faszination des Geldes

Spekulieren, aber womit?

Die Börsen – Nervensystem der Marktwirtschaft?

Die Börsenpsychologie

Die Geldverwalter

An den, der es wagen will

Im Buch „Die Kunst, über Geld nachzudenken stellt der Autor zuerst seine ersten Gehversuche an der Börse bildhaft dar. Ihn hat das Geld fasziniert ebenso hat es ihn jedoch erfreut, wenn er andere Börsenbeteiligte Geld verlieren sah. Denn auch für Kostolany machte nicht der Besitz des Geldes den eigentlich Reiz aus, sondern das Verdienen von Geld. 

Auch André Kostolany gehörte zu den Spekulanten, richtigerweise den Strategen auf lange Sicht. Weitere Börsenteilnehmer wie beispielsweise Makler (besser bekannt als Broker) und Anleger differenziert er für den Leser anschaulich. 

André Kostolany beschreibt in seinem Werk beispielhaft aus eigenen Erfahrungen, wie man mit mit verschiedenen Börsenprodukten vorausgehend Anleihen, Rohstoffen, Sachwerten überdies hinaus auch Aktien, stets mit dem Blick auf das Geschehen der Welt finanziell unabhängig werden kann. 

In der Tat besteht das Börsengeschehen aus stetig sich wiederholenden Kreisläufen. Übrigens ein unzertrennliches Gespann aus Auf- und Abwärtsbewegung, die in mehrere Phasen aufgeteilt werden können. Diese werden im „Ei des Kostolany“ dargestellt. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen Zyklus, der jedem, der sich an der Börse betätigen möchte, einmal über den Weg laufen sollte. 

Abschließend gibt Kostolany seinen Lesern noch seine zehn wichtigsten Gebote und Verbote mit auf den Weg. 

Empfehlung zum Buch von André Kostolany

André Kostolany gesellt sich mit Warren Buffett und Peter Lynch zu einem der drei bekanntesten Börsenlegenden. Demzufolge darf dieses Buch als absoluter Klassiker deutscher Börsenliteratur in keiner Sammlung fehlen. Des Weiteren nimmt der Autor den Leser mit in eine Welt der Anfangszeit der Börse. 

Obendrein sind die Erfahrungen von André Kostolany Gold wert, wenn man einen klaren Kopf behalten möchte und sich nicht den halsbrecherisch lauten Marktschreiern hingeben will. 

André Kostolany reichert sein Werk zudem mit zahlreichen Anekdoten aus seiner über 70-jährigen Börsenkarriere an, wodurch sich das Buch teilweise wie ein Wirtschaftskrimi liest. In der Tat ein aufschlussreiches Buch für alle, die mehr aus ihrem Geld machen möchten und sich bislang noch vor Investitionen in Wertpapiere gescheut haben.

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